Skip to: site menu | section menu | main content


Tagebuch

"Schön, dass Sie wieder da sind!"

Kleidung und Spielzeug für die Sankt Augustiner Tafel

Flohzirkus Schon wieder schien es Petrus nicht allzu gut zu meinen, doch das konnte den Flohzirkus nicht davon abhalten, zum vereinbarten Termin am 08. Dezember in Sankt Augustin zu erscheinen. Mit drei randvoll beladenen Autos fuhren die drei Helferinnen, Initiatorin Ella Trost vom Team sowie zwei Eltern, vor und bauten zunächst draußen vor der Tafel einen Tapeziertisch auf. Auf diesem sollten eigentlich die vielen Kleidungsstücke und Spielsachen präsentiert werden, doch einsetzender Regen machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand dienten die Ladeflächen der Autos als Angebotsflächen und die Heckklappen als Regenschutz.

Die bereits wartenden Menschen nutzten die Gelegenheit, um sich selbst, aber vor allem ihre Kinder mit einigen Kleidungsstücken in der passenden Größe einzudecken. Unter den Spielsachen konnten viele schöne Geschenke für das kommende Weihnachtsfest entdecken. "Das finde ich toll, dass Sie kommen." oder "Das ist wirklich eine gute Sache, die Sie da machen." waren einige der Bekundungen, die die Helfer vom Flohzirkus in ihrem Tun sehr bestätigten und sicher Motivation für die nächsten Aktionen sind.

Lieber guter Nikolaus

Selbstgebackenes steht hoch im Kurs

Flohzirkus Noch beim Aufbau des Standes am Samstagmorgen schienen die Aussichten ziemlich trüb zu sein: Viele Regentropfen und ein kräftiger Wind sorgten für erschwerte Bedingungen für die fleißigen Helfer. Doch mit dem Startschuss für den Nikolausmarkt nachmittags um 15 Uhr blieb es für den Rest des Tages und Abends trocken. Nach und nach füllte sich der Platz und mit dem Einbruch der Dunkelheit kam schließlich auch vor-weihnachtliche Stimmung auf.

Auch am Stand des Flohzirkus herrschte reges und interessiertes Treiben. Stollen, Waffeln sowie Kaffee und Kakao luden zum Verweilen und Genießen ein. Zum Mitnehmen und Verschenken oder selber Naschen lockten jede Menge verschiedene Plätzchen und Stollen,die die Eltern der Kita-Kinder selbst gebacken und liebevoll verpackt hatten. Bis zum Ende des Marktes am Sonntagabend hatten das Standpersonal gut zu tun und freute sich über das positive Echo der Besucher.

Schnäppchen gesucht - und gefunden

Kindersachen-Flohmarkt

Trotz trüben Novemberwetters hatte sich bis 11 Uhr eine beträchtliche Schlange vor dem Eingang des Kindergartens gebildet. Dann öffneten sich endlich die Türen. Durch die Cafeteria gelangten die Besucher in die Räume, in denen die Kindersachen bereits vorsortiert auf Käufer warteten. So konnte ganz gezielt bei Kinderkleidung, Spielsachen, Büchern, Schuhen oder Fahrzeugen gesucht werden. Besonders bei den Spielsachen schlug so manches Kinderherz höher und ließ vorweihnachtliche Entzückung erahnen. Flohzirkus
Obwohl die Preise von den verschiedenen Verkäufern festgelegt und nicht verhandelbar waren, freuten sich viele Besucher über etliche Schnäppchen. Dafür wurden auch kleinere Wartezeiten an den beiden eingerichteten Kassen gerne in Kauf genommen. Wer etwas mehr Zeit und Ruhe hatte, nutze die Gelegenheit und verweilte noch in der Cafeteria bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Das ein oder andere Stückchen wurde aber auch gerne für den Nachmittagskaffee zu Hause eingepackt und mitgenommen.

Der Flohzirkus freut sich über das eingenommene Geld (20 Prozent des Erlöses), das den Kindern und der Einrichtung zugute kommt. Viele Verkäufer spendeten nicht Verkauftes für einen guten Zweck: Die Sankt Augustiner Tafel kann sich demnächst über die Sachspenden freuen.

… und unten leuchten wir!

Flohzirkus feiert Sankt Martin

Petrus hatte ein Einsehen und so konnte Sankt Martin am 06. November trockenen Fußes gefeiert werden. Mit leuchtenden Augen und Laternen zogen die Kinder mit dem Team, zwei Musikanten und zahlreichen Eltern durch die unmittelbare Nachbarschaft der Kita. Sankt Martin (der eine Frau war) führte auf Ross Jim die Gesellschaft an. Flohzirkus
An den geschmückten Häusern wurde der Umzug bereits erwartet und viele Leckereien bereitgehalten. Erst die "Arbeit", dann das Vergnügen - und so musste natürlich zuerst gesungen werden. Nach dem vielen Singen im Kindergarten fiel dies den Kindern leicht und machte allen zunehmend Spaß. Die Anwohner wurden im Gegenzug vom Team des Flohzirkus aus dem mitgebrachten Bollerwagen mit Glühwein und Butterbroten versorgt.

Nachdem die Säckchen der Kinder gut gefüllt waren, ging es zurück in den Garten der Kita, wo fleißige Helfer bereits das Martinsfeuer entzündet hatten. Nach dem Singen verteilte Sankt Martin(a) Weckmänner an alle Kinder. Später klangen die Feier und das gemütliche Beisammensein im Garten bei einem Imbiss mit Glühwein aus.

Einblick erwünscht

Informationen, Spiele und Leckereien beim Tag der offenen Tür

Am 31. Oktober öffnete die Kindertagesstätte für alle Interessierten ihre Pforten. Zwischen 14:30 Uhr und 18 Uhr hatten Eltern und Kinder Gelegenheit Räumlichkeiten und Team kennen zu lernen und sich über die Arbeitsweise der Einrichtung zu informieren. Nach einem Singspiel konnten die Besucher die zentralen Themen Montessori-Pädagogik und Integration selbst erleben.

Flohzirkus
Praxisorientierte Angebote zum Basteln und Mitmachen wie ein Sinnespfad und diverse Spiele bezogen die Besucher in das Geschehen mit ein und sorgten für lebendige Eindrücke. Besondere Beachtung fand dabei stets der integrative Gedanke: Kleine Experimente vermittelten den Besuchern ein Bild von den speziellen Arbeitsschwerpunkten der Einrichtung wie Sprach- und Bewegungstherapie.

An Stehtischen informierte das Team der Aufnahmegruppe interessierte Eltern zu individuellen Fragen und über Organisatorisches bei der Anmeldung ihres Kindes. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt - das Buffet hielt süße und herzhafte Leckereien in großer Fülle zur Stärkung bereit.

Licht im Dschungel

Gartenaktion bei schönstem Sonnenschein

Flohzirkus Jetzt war es wieder soweit: An einem Samstag im Oktober hieß es wie in jedem Herbst "Ran an Schubkarre, Schere, Rechen, Besen und Pinsel!" Die Eltern der Kita-Kinder waren tatkräftig und zahlreich, teilweise samt Nachwuchs, zur obligatorischen Gartenaktion erschienen. Eingeteilt in verschiedene Teams, ging es frohgemut ans Werk. Unkraut wurde aus den Fugen gekratzt, Zäune und Wände mit frischer Farbe versorgt, Blätter zusammengerecht und Büsche und Bäume beschnitten. Das Schnittwerk wurde eifrig abgefahren und vor dem Haus gesammelt. Schon bald lichteten sich die Beete und der Haufen an Blättern und verschiedensten Ästen wuchs Stunde um Stunde zusehends.

Flohzirkus Aber nicht nur draußen, sondern auch in der Küche des Gebäudes waren fleißige Hände am Werk. Damit war für eine schmackhafte und wohltuende Mittagspause gesorgt, die sich alle Helfer absolut verdient hatten. Frisch gestärkt wurden weiter Pinsel geschwungen und Unkraut gezupft - bis Gebäude und Gelände schließlich in neuem Glanz erstrahlten. Ein Stückchen Kuchen noch - da war der Nachmittag fast schon rum und die Glieder langsam etwas müde. Beim Zusammenpacken und Aufräumen waren sich alle einig: Gut und gerne investierte Stunden für den Kindergarten, für die Kinder und nicht zuletzt für ein intensives Miteinander.

Flohzirkus-Projekt "Bauernhof" mit
märchenhaftem Abschluss

Besuch auf Gut Ostler als Höhepunkt der Projekt-Wochen

Tagebucheintrag 12.05.2009

Nachdem wir im Flohzirkus seit Wochen das Thema "Bauernhof" besprochen und "bearbeitet" hatten, hieß es heute: Der gesamte Kindergarten macht einen Ausflug zum Bauernhof! Natürlich nicht zu irgendeinem beliebigen, nein, der Bus fuhr uns bei Sonnenschein zu Gut Ostler, einem "ökologischen Bildungs- und Erlebnisbauernhof" in Bonn-Messdorf. Wir waren alle sehr gespannt, was uns dort erwarten würde. An dem idyllisch gelegenen Hof angekommen, wurden wir gleich von Stefan, der uns den ganzen Tag über begleitete, mit leckerem Bio-Apfelsaft begrüßt.

Flohzirkus Dann begann auch schon die Führung über das Außengelände des Hofs. Neben Pferden, Eseln, Ziegen, Gänsen sahen und erfuhren wir viel über Hühner, Kühe und Kaninchen. Stefan erzählte uns spannende und lustige Geschichten über die Tiere. Wir erfuhren auch viel Wissenswertes über die Ernährung der Tiere, ihre Pflege, ihre Entwicklung und ihr Verhalten. So zum Beispiel über "die Welt der Schweine": Wir haben teilweise am eigenen Leib erlebt, dass kleine Ferkel wahre Allesfresser sind - nachdem sie uns kurz beschnuppert hatten, knabberten sie hemmungslos an unseren Hosen und Jacken. Also haben wir das Schweine-Gehege schnell wieder verlassen, um uns die Schafherde anzuschauen. Dort durften wir Lämmchen streicheln und wurden Zeugen, wie das Schaf mit der meisten Wolle geschoren wurde. Das war sehr spannend. Das Schaf hielt ganz still bei der Prozedur und am Ende hatte es bestimmt ein Kilo Wolle abgegeben. Wir erfuhren, dass die kleinen Lämmer nach der Schur Schwierigkeiten haben, ihre nun doch sehr veränderte Mutter wieder zu erkennen.

Flohzirkus Apropos Tier-Kinder: Bei einem sehr zahmen Bullen-Zwillingspaar, das wir mit Gras füttern durften, erzählte uns Stefan, dass deren Kinder innerhalb von einer halben Minute nach der Geburt laufen lernen. Wirklich beeindruckend, wenn man bedenkt, dass das bei uns Menschen ja mitunter 1 Jahr oder länger dauert. Nach so viel Sehen, Fühlen, Erleben und Staunen waren wir ganz schön hungrig und freuten uns riesig auf das leckere Mittagessen. Danach ging's an die Arbeit: Da der Schwerpunkt unseres Projekts auf dem Thema "Schafe und Wollverarbeitung" lag, führte uns Stefan in die Technik des Filzens ein. Jedes Kind durfte alle Arbeitsgänge mitmachen.

Am Ende hatten wir ganz viele Filz-Bälle hergestellt, die wir als Souvenir mit nach Hause nehmen durften. Ein unvergesslicher Tag!

Impressionen vom Besuch auf Gut Ostler mit vielen Bildern gibt es hier (1 MB)



Tagebucheintrag 14.05.2009

Flohzirkus Nach einem Tag Verschnaufpause erlebten wir heute den krönenden Abschluss unseres Bauernhof-Projekts: Zwei echte Märchenerzählerinnen - die Bonnerin Christa Saamer und ihre "Kollegin" - haben uns in der Kita besucht. Im Gepäck hatten sie ein Spinnrad, einen Teppich, eine Laterne, einen Märchen-Backofen und viele andere spannende Sachen. Wir erfuhren viel über unterschiedliche Woll-Arten, über die verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten von Wolle und vor allem über den Spinn-Vorgang. Danach nahmen uns die beiden Erzählerinnen mit auf eine Märchenreise.


Zu Kalimba-Klängen hörten wir, wie die arme Müllerstochter für den König Stroh zu Gold spinnen sollte und welche Rolle ein bestimmter Zwerg namens "Rumpelstilzchen" dabei gespielt hat.

Flohzirkus Glücklich und mit Märchenstaub in den Haaren verabschiedeten wir uns mittags von den tollen Erzählerinnen. Das war ein wirklich märchenhafter Abschluss unseres Projekts. Obwohl: ganz fertig sind wir noch nicht - es gibt noch viel Wolle zu verarbeiten!



Impressionen von der Märchenstunde mit vielen Bildern gibt es hier (1 MB)

Back to top